bio - nachhaltig - gesund
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Nachhaltig hergestellter Essig aus Franken
Einfach Essig – das ist unsere Devise. Zumindest wenn es um unsere nachhaltigen Bio-Essige geht: wir halten die Zutatenlisten klein, den Geschmack dafür umso größer. Alle Sorten werden MIT Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau hergestellt und OHNE Zucker- oder Konzentratzusatz. nach diesem Grundsatz entstehen in unserer kleinen Manufaktur in Mittelfranken Essige der Sorten BASIC, FRUCHT, WÜRZE, URIG und BALSAM: Basis-Weinessig, mild-fruchtiger Obstessig, aromatischer Gewürzessig, urige Spezialitäten und fruchtig, süß-saure Balsame. Gaumenfreude pur – nachhaltig und regional. NATÜRLICH. SAUER. BIO.
Unser Versprechen mit Herz:
✔︎ regional hergestellt – wissen, wo’s herkommt
✔︎ Bio-Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau
✔︎ handmade – mit ganz viel Herzblut hergestellt
✘ ohne Geschmacksverstärker
✘ ohne Zusatzstoffe
✘ ohne zusätzliche Aromen
✘ ohne Konzentratzusatz
Wie kommt man eigentlich darauf, sich mit Essig zu beschäftigen und das ist bei uns ganz klar die Liebe zum Produkt. Ich liebe den feinen - milden Essiggeschmack und mild heißt sauer, aber nicht scharf im Hals. Nach und nach habe ich mich natürlich umfassend mit diesem einmaligen Lebensmittel auseinandergesetzt und festgestellt, dass Essig so viel mehr kann als das Essen verfeinern.
Nicht jeder Essig ist Essig.
Dazu muss man wissen, dass in Deutschland überwiegend Essig chemisch hergestellt wird - sauer im Geschmack, aber hat nichts mit der natürlich Essigherstellung zu tun. Und nur die natürlich Vergärung führt auch zum gesunden Essig. Essig ist eine durch die natürlich lebende Essigbakterie entstehende Alkoholvergärung. D.h. der Alkohol vergärt und wandelt sich in Säure um und ist zum Schluss alkoholfrei. Dieser Prozess dauert zwischen 7 Tage bis zu Monaten, je nach Herstellungsverfahren. Danach spricht man von einem aktiven Essig, d.h. die Essigbakterie darf weiterhin im Essig bestehen. Und diese Bakterie ist wichtig für den gesunden Essig.
Leider fügen viele Hersteller nach der natürlichen Vergärung Sulfid dem Essig zu oder erhitzen diesen. Der Grund: die Essigbakterie soll abgetötet werden, damit keine Essigmutter entsteht. Die Essigmutter ist aber das Qualitätssiegel für einen hochwertigen und gesunden Essig. Jeder hat sie schon mal gesehen, fängt an mit kleinen Fäden, dies sich in der Flüssigkeit bilden und wird mit der Zeit eine dicke anfangs transparente und dann weiße Substanz. Sie sieht nicht schön aus, aber gehört zu einem gesunden Essig und ist selber auch sehr gesund. In Japan ist dies eine Delikatesse und wird frittiert serviert ;)
Hat Essig ein Mindesthaltbarkeitsdatum?
Ein Essig muss 5% Säure haben und muss alkoholfrei sein - unter 0,5%. Dann benötigt er kein MHD. Deshalb findet ihr auf unseren Essigen auch kein MHD. Bei unseren Balsamen und Oxymele ist ein MHD angegeben, da diese weiterverarbeitet wurden und i.d.R. unter 5% Säure liegen.
Die gesunde Wirkung vom Essig
Sehr erstaunlich für so ein altes Lebensmittel, dass es noch so weinige wissenschaftliche Untersuchungen gibt. Und auch viel Uneinigkeit darüber gibt - somit gilt, selber anwenden und für sich klären, ob es einem gut tut.
Dem Essig wird nachgesagt, dass er
- den Stoffwechsel ankurbelt
- den Säure-Basen-Haushalt ausgleicht, Essig ist ein basisches Lebensmittel - entzieht somit dem Körper Säure
- den Blutzucker reguliert
- auch bei Bluthochdruck hilft
Wenn man, über den gesunden Essig liest, dann vom Apfelessig. Und das kann man klar sagen, es geht um den aktiven Essig (kein Sulfid, sonstige Chemie oder erhitzter Essig) und nicht um die Sorte. Da sollte der Geschmack entscheiden. Unsere Essige, Balsame und Oxymele sind alle unbehandelt und können alle genommen werden.
Die bekanntesten Rezepte
Jeder kennt den Morgentrunk - 2 Esslöffel Essig in einem Glas Wasser und auf nüchternen Magen trinken. Hat bestimmt jeder schon mal gehört und ausprobiert. Eine Herausforderung für den Magen - deshalb ....
Unsere Empfehlung:
Macht daraus einen Mittagstrunk (am Besten 30 Minuten vorm Mittagessen) und achtet darauf, 2 Monate dran zu bleiben. Beim Essig geht es um die regelmäßige Einnahme, aber man muss es nicht durchgängig nehmen und darf gerne wieder längere Pausen einlegen.
- 1-2 Esslöffel aktiven Essig - ich empfehle unseren Arionaessig, schmeckt angenehm fruchtig
- 1 Glas Wasser - die Menge geht nach Eurem Geschmack, ist es Euch zu sauer, mehr Wasser nehmen.
- Wasser warm oder kalt - da geht es um Eure Einstellung dazu, dem Essig ist es egal - das warme Wasser darf nicht mehr wie 40 Grad haben, dann stirbt die Essigbakterie ab
- Euer Essig ist so lecker, den trinke ich pur. Bitte NEIN - er ist lecker, aber hat über 5% Säure und schadet damit Eurem Zahnschmelz, bitte mit Wasser trinken.
Was kann nun passieren:
- Eure Verdauung wird aktiver
- Sodbrennen reduziert sich und kann bei entsprechender Ernährungsumstellung komplett verschwinden
- es unterstützt den Abnehmprozess, eine tolle Begleitung, aber Essig alleine lässt die Pfunde nicht schmelzen
- kann den Blutzuckerspiegel regulieren, insbesondere wenn er kurz vor den Mahlzeiten eingenommen wird.

Woran erkennt man einen guten Essig?
- Der Geruch muss frisch & angenehm sauer sein
- Bildet sich nach dem Öffnen eine Essigmutter (durchsichtige Fäden) ist dies ein Qualitätsmerkmal von einem hochwertigen und aktiven (=gesunden) Essig. Essigmutter aber abgießen – einfach beim nächsten Salat Essig über ein Teesieb ausgießen und Essigmutter entsorgen oder mitessen. Ist sehr gesund. Sollte aber nicht im Essig bleiben, da diese braun wird und dann der Essig an Geschmack verliert bzw. muffig wird.
- Essig muss mindestens 5% Säure haben und hat dann auch kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Essig kann nicht schlecht werden.
- Balsame sind mit Zucker oder Fruchtzucker versetze Essige – Balsamico im Holzfass gereifte Essige (ohne Zucker, aber hoher Fruchtzucker).
- Ein gesunder Essig muss aktiv sein, d.h. darf nicht nach der Gärung ultrahocherhitzt werden oder Sulfid (Schwefel) hinzugefügt werden – naturtrüb muss nicht aktiv heißen
- Es lohnt sich beim Essig sehr die Inhaltstoffe zu lesen – leider werden bei 95% der hergestellten Essige unnötige Chemie und Zucker verwendet – je weniger draufsteht, desto besser ist der Essig
- Essig wird gegärt und es handelt sich um eine Alkoholgärung – Alkohol wandelt sich zu Essig um und der Essig muss zum Schluss alkoholfrei (unter 0,5%) sein – ein Bieressig wird aus Bier gegärt, aber zum Schluss ist alles leckerer Essig


